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Geld & Finanzen

„Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA“

Auch Anleger können etwas gegen Klimawandel und Umweltverschmutzung tun.

Dieser Artikel wird gesponsert von der Liechtensteinischen Privatbank LGT

Wie führt eine Fürstenfamilie eine Bank? Müssen wir Tradition und Innovation neu definieren? Und was können Investoren gegen den Klimawandel tun? Ein Gespräch mit Prinz Max von und zu Liechtenstein, Chairman LGT.

Durchlaucht, der Stammbaum Ihrer Familie reicht über 900 Jahre zurück. Wir wollen hier über „Neu denken“ sprechen. Gehen Tradition und Innovation überhaupt zusammen?

Unsere Familie ist sozusagen innovativ aus Tradition – Tradition und Innovation sind also keine Gegensätze. Wenn wir es in den letzten 900 Jahren nicht immer wieder geschafft hätten, Innovationen und Veränderungen zu erkennen, zu treiben und davon zu profitieren, dann hätte unsere Familie ihre Bedeutung schon lange verloren.

Die LGT befindet sich im Besitz Ihrer Familie. Sie hat sich von einer kleinen Regionalbank in Liechtenstein zu einer internationalen Privatbank mit über 3700 Mitarbeitenden an mehr als 20 Standorten weltweit entwickelt. Was ist das Geheimnis dieser Erfolgsgeschichte?

An unserer Erfolgsgeschichte gibt es nichts Geheimnisvolles und wenig Spektakuläres. Unseren Erfolg verdanken wir vielen guten strategischen Entscheidungen, die wir schnell gefällt und auch operativ auf hohem Niveau umgesetzt haben. Das gelingt nur mit einem ausgezeichneten Team, einer guten Kultur und dem immer wieder sehr hilfreichen Glück des Tüchtigen.

S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein: „An unserer Erfolgsgeschichte gibt es nichts Geheimnisvolles.“

Und mit vorausschauendem Denken und Handeln. Eine lange Erfolgsgeschichte basiert auch auf Langfristigkeit.

Das stimmt. Sie können „Langfristigkeit“ auch mit „Nachhaltigkeit“ vergleichen.

Ein sehr dehnbarer Begriff. Was verstehen Sie unter „Nachhaltigkeit“?

Für mich sind Verhaltensweisen, Organisationen und Systeme dann nachhaltig, wenn sie langfristig gut funktionieren. Als langfristig orientiertes Unternehmen, aber auch als Investoren und Bürger müssen wir uns intensiv damit auseinandersetzen, wie wir negativen Entwicklungen wie der Umweltverschmutzung und der zunehmenden sozialen und politischen Polarisierung begegnen sollen. Es ist unsere Verantwortung, den nächsten Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Als LGT haben wir den klaren Anspruch, eine positive Wirkung für Gesellschaft und Umwelt zu erzielen. Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA.

Und wie genau erreicht die LGT diese positive Wirkung?

Den größten Hebel haben wir in unserem Kerngeschäft, der Vermögensverwaltung. Dort betreuen wir über EUR 216,6 Milliarden an Kundengeldern. In der Vergangenheit war es für Anleger jedoch recht schwierig, nachhaltig zu investieren, weil einfach nicht genügend Informationen über die gesellschaftliche und ökologische Wirkung von Unternehmen vorhanden waren.

Eine kurzfristige Perspektive in Politik und Wirtschaft schadet der Gesellschaft, so S.D. Prinz Max.

Ist nachhaltig investieren heute einfacher?

Es gibt mehr Informationen zur Nachhaltigkeit von Investments, weil das Interesse daran massiv gestiegen ist. Auch ermöglichen uns neue Technologien, diese Daten zu erfassen und zu verarbeiten. Aber: Institutionelle Anleger können sich Informationen bei spezialisierten Datenlieferanten beschaffen, während Privatanleger diesen Zugang meistens noch immer nicht haben. Da sind die Banken gefordert.

Wie haben Sie das gelöst?

Bei der LGT haben wir ein hauseigenes Nachhaltigkeitsrating entwickelt, das die Wirkung von Unternehmen auf die Gesellschaft und Umwelt bewertet. Damit können wir interessierten Anlegern zum Beispiel aufzeigen, wie der CO2-Fußabdruck ihres Portfolios aussieht. Auf Basis dieses Knowhows haben wir unsere Anlagestrategien dahingehend angepasst, dass wir verstärkt in Unternehmen investieren, die aus ganzheitlicher Perspektive nachhaltig Wert generieren und zur Lösung unserer globalen Herausforderung beitragen. Außerdem wird es uns dadurch ermöglicht, gezielt Unternehmen mit schlechten Ergebnissen aus unserem Anlageuniversum auszuschließen.

Sind Sie dann eher Philanthropen als Investoren?

Viele Anleger haben das Gefühl, sich zwischen ertragsstarken Investments und Anlagen mit positiven ökologischen oder sozialen Auswirkungen entscheiden zu müssen. Aber das stimmt so nicht. Gutes zu tun und gleichzeitig Erträge zu erwirtschaften, das schließt sich nicht gegenseitig aus. Im Gegenteil: Nachhaltige Investments sind im Allgemeinen auch gut für die Rendite. Denn Firmen, die bei der Herstellung ihrer Produkte zum Beispiel massive Umweltschäden in Kauf nehmen, schaden nicht nur Mensch und Umwelt, sondern auch ihrer Reputation und oft auch ihren Erträgen. Wenn nicht heute, dann morgen.

Wenn wir als Investoren und als Menschen also „neu denken“ wollen, würden Sie sagen: Denken Sie langfristig.

Ja, denn als Menschen neigen wir zu einer sehr kurzfristigen Perspektive, was nicht nur unserer Wirtschaft, sondern auch unserer Politik schadet. Wir sehen das gerade heute immer wieder.

Wie meinen Sie das?

Beispielsweise geht es Politikern in vielen Demokratien in erster Linie darum, wieder gewählt zu werden. Sie orientieren sich zu wenig am langfristigen Wohlergehen des Staates. Oder auch börsennotierte Unternehmen: Sie sind auf kurzfristige Erfolge angewiesen. Das unter anderem, weil Aktionäre ihre Aktien von einem Tag auf den anderen verkaufen können. Entsprechend besteht immer ein hoher kurzfristiger Leistungsdruck, der die Unternehmensführung dazu zwingt, kurzfristig zu denken und zu handeln.

Ein Problem, das Sie nicht kennen?

Genau, dieses Problem kennen wir kaum. Das haben wir unserer stabilen Eigentümerstruktur zu verdanken. Wir denken nicht in Quartalszahlen. Sondern in Jahrzehnten.

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+423 2351122
Medienkontakt: Christof Buri

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29.12.2020
Quelle: Neudenken