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Fynn Kliemann, die Masken und das Strafrecht – wirklich Betrug?

Von Arne Klaas
10.05.2022
, 17:29
Flynn
Der Influencer Fynn Kliemann soll fair in Europa produzierte Atemschutzmasken zum Selbstkostenpreis verkauft haben. Die Recherchen des ZDF Magazin Royale legen das Gegenteil nahe. Liegt deshalb ein strafbarer Betrug vor?
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Das ZDF Magazin Royale hat sich am vergangenen Freitag mit den Maskengeschäften von Fynn Kliemann und seinem Geschäftspartner Tom Illbruck auseinandergesetzt. E-Mails, Chat- und Sprachnachrichten sowie Lieferscheine und Auftragsbestätigungen begründen den Verdacht, dass die von Fynn Kliemann und dem Unternehmen „Global Tactics“ verkauften Masken – anders als stets betont – nicht innerhalb von Europa, sondern in Bangladesch und Vietnam produziert wurden. Die tatsächliche Herkunft soll verschleiert worden sein. Fynn Kliemann selbst zeigt sich auf Instagram zerknirscht, tritt den erhobenen Vorwürfen jedoch zum Teil entgegen.

Fragwürdige Maskengeschäfte

Bislang ist der tatsächliche Ablauf noch nicht hinreichend aufgeklärt. Insoweit ist Zurückhaltung geboten. Die am Freitagabend veröffentlichten Kommunikationsverläufe werfen jedoch ein zumindest fragwürdiges Licht auf die von Fynn Kliemann (mit-)abgewickelten Maskengeschäfte.

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Quelle: F.A.Z. Einspruch
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