Bücher-Podcast

Republik in Aspik: Der Autor Till Raether über seinen Roman „Treue Seelen“

Von Andrea Diener
20.08.2021
, 13:32
Der Autor Till Raether
Der Autor Till Raether Bild: Stephanie Brinkkoetter
Berlin in den Achtzigern, die deutsche Teilung, die Katastrophe von Tschernobyl: Der Autor Till Raether spricht über seinen Roman „Treue Seelen“ und darüber, wie man es schafft, drei Bücher in einem Jahr zu veröffentlichen.
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Den Autor Till Raether kennen vor allem Freunde der Kriminalliteratur. Sein Kommissar Danowski wurde schon für das ZDF verfilmt, und im Herbst erscheint der sechste Band der Reihe. In diesem Sommer aber erschienen noch zwei weitere Bücher von Till Raether. Zum einen das Buch „Bin ich schon depressiv, oder ist das noch das Leben?“ über das Leben mit mittelschweren Depressionen. „Ich habe nie daran gedacht, mich umzubringen. Ich habe nur sehr oft daran gedacht, mich hinzulegen und nicht wieder aufzustehen“, so lautet der erste Satz.

Und zum dritten erschien „Treue Seelen“, ein Roman über das Westberlin der Achtziger Jahre. Darin beginnt Achim, Angestellter der Bundesanstalt für Materialprüfung, der sich auch einmal etwas anderes erträumt hat, eine Beziehung mit seiner zehn Jahre älteren Nachbarin Marion. Um ihrer in der DDR zurückgebliebenen Schwester zu helfen, begibt er sich in Gefahr. Till Raether ist selbst in dieser Zeit in Westberlin aufgewachsen und erzählt aus der geteilten Stadt und dieser seltsamen Republik in Aspik.

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„Treue Seelen“ ist bei btb erschienen, hat 352 Seiten und kostet 20 Euro.

„Bin ich schon depressiv, oder ist das noch das Leben?“ ist bei Rowohlt erhältlich, hat 128 Seiten und kostet 14 Euro.

Rezension der Fernsehverfilmung von "Blutapfel", dem ersten Danowski-Krimi, im ZDF

Gespräch mit Till Raether über mittelschwere Depressionen und sein Buch „Bin ich schon depressiv, oder ist das noch das Leben?“

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Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Diener, Andrea
Andrea Diener
Korrespondentin im Main-Taunus-Kreis
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