Bücher-Podcast

Niemand ist zufällig hier: Über Edmund de Waals Roman in Briefen „Camondo“

Von Andrea Diener und Fridtjof Küchemann
08.10.2021
, 12:24
Edmund de Waal im Oktober 2016 in seiner Einzelausstellung auf der Frieze London
Edmund de Waal im Oktober 2016 in seiner Einzelausstellung auf der Frieze London Bild: Picture Alliance / Photoshot
Zehn Jahre nach dem Welterfolg von „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ kehrt Edmund de Waal mit „Camondo“ ins Paris seiner Vorfahren zurück. In einer neuen Form – aber auch mit neuen Geschichten? Ein Gespräch mit Andreas Platthaus.
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Vor zehn Jahren ist ein Buch zum internationalen Bestseller geworden, das anfangs niemand so recht im Blick hatte: „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ von Edmund de Waal, eine anderthalb Jahrhunderte umspannende Weltgeschichte anhand einer Familiengeschichte, die wiederum erzählt anhand einer Sammlung kleinster japanischer Schnitzkunstwerke, sogenannter Netsuke.

Jetzt hat Edmund de Waal einen neuen Roman veröffentlicht, „Camondo“ heißt er, dem Untertitel zufolge „eine Familiengeschichte in Briefen“, zugleich die Geschichte einer Pariser Straße, der Rue de Monceau, in der besagter „Hase mit den Bernsteinaugen“ zusammen mit den anderen Netsuke lange aufbewahrt wurde.

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Wie übersteigt oder ergänzt „Camondo“ den Kosmos von „Der Hase mit den Bernsteinaugen“? Ist die Form des Briefromans überzeugend? Wie stehen das porzellankünstlerische und das literarische Werk Edmund de Waals zueinander? Wir sprechen über „Camondo“, die Hintergründe, die Qualität dieses Buchs und über seinen Autor mit dem F.A.Z.-Literaturchef Andreas Platthaus.

Edmund de Waals „Camondo“ ist Ende September bei Zsolnay erschienen, wurde übersetzt von Brigitte Hilzensauer, hat 192 Seiten und kostet 26 Euro.

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Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Diener, Andrea
Andrea Diener
Korrespondentin im Main-Taunus-Kreis
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Fridtjof Küchemann  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Fridtjof Küchemann
Redakteur im Feuilleton.
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