Bücher-Podcast

„Thérèse und Isabelle“ von Violette Leduc: Was ist diesem Buch alles angetan worden!

Von Andrea Diener und Fridtjof Küchemann
15.05.2021
, 16:21
Simone de Beauvoir fand, dieses Buch ihrer Freundin Violette Leduc könne man unmöglich veröffentlichen. Warum es ein Glück ist, „Thérèse und Isabelle“ in vollständiger Übersetzung zu lesen. Ein Gespräch – und ein neues Literaturrätsel.

Fast fünfzig Jahre hat es gebraucht, bis „Thérèse und Isabelle“ in Frankreich in seiner ursprünglichen Form erscheinen konnte, noch einmal zwanzig die deutsche Übersetzung der unzensierten Fassung: Violette Leduc erzählt in diesem Roman, eigentlich erster Teil eines Romans, die Liebesgeschichte zweier Internatsschülerinnen. Das schmale Buch, etwa 160 Seiten stark, schildert wenige Tage und Nächte in erstaunlicher körperlicher und sprachlicher Intensität. Erstaunlich nicht nur in den fünfziger Jahren, in denen das Buch, begeistert gelesen immerhin von Simone de Beauvoir, nicht hatte erscheinen können.

Was ist „Thérèse und Isabelle“ für ein Buch? Was wissen wir über seine Autorin, seine Geschichte, ihre Geschichte? Darüber sprechen wir mit unserer Kollegin Julia Bähr. Ein neues Literaturrätsel beschließt diese Folge des Bücher-Podcasts.

„Thérèse und Isabelle“ von Violette Leduc erscheint im Aufbau-Verlag, wurde von Sina de Malafosse übersetzte, hat 169 Seiten und kostet 20 Euro.

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Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Diener, Andrea
Andrea Diener
Redakteurin im Feuilleton.
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Fridtjof Küchemann  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Fridtjof Küchemann
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