Bücher-Podcast

Daniel Wisser und sein Roman „Wir bleiben noch“: Wer hat hier wen schlecht erzogen?

21.05.2021
, 17:53
In Daniel Wissers Roman „Wir bleiben noch“ zieht sich der Graben eines ganzen Landes durch vier Generationen einer Wiener Familie. Ein Abend aus dem Literaturhaus Frankfurt stellt den Roman vor. Es moderiert Jan Wiele.

„Oh, falscher Smiley“: Als sich Karoline wieder bei ihrem Cousin Victor meldet, sitzt der gerade nach einem Streit mit seiner Frau in der Notaufnahme. Es kann nicht gutgehen. Und es kann nicht besser werden, wenn Karoline wieder nach Wien zieht, zurück zur Familie, in der Victor der einzige ist, den der politische Rechtsruck noch nicht erfasst hat. Dabei hat die Familie sozialistische Wurzeln bis in die Kaiserzeit. Ihre Verachtung für Elektro-Roller, Stand-up-Paddling und die regierenden Parteien ist nicht alles, was die beiden verbindet.

In „Wir bleiben noch“ erzählt Daniel Wisser, 1971 in Klagenfurt geboren, von vier Generationen einer Familie, durch die sich die Gräben eines ganzen Landes ziehen. Am 20. April war er mit seinem neuen Roman im Literaturhaus Frankfurt zu Gast. Das Publikum konnte leider nur per Video-Übertragung dabeisein. Es moderierte Jan Wiele.

„Wir bleiben noch“ von Daniel Wisser ist im Luchterhand Literaturverlag erschienen, hat 480 Seiten und kostet 22 Euro.

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Quelle: FAZ.NET
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